Spreewälder Gurken – Eine Erfolgsgeschichte

DSCN5809Inzwischen fand bereits der 17. Spreewälder Gurkentag (8./9.08.2015) statt. Die Kleinstadt Golßen wurde wiederum zum Schaufenster für regionale kulinarische Spezialitäten, traditionellem ländlichem Handwerk und kulturelle Vielfalt im Spreewald als deutsch-sorbisches Siedlungsgebiet. Heimat- und Traditionsvereine der Region vermittelten Brauchtum und historische Arbeitsweisen sowie traditionelle Handwerkstechniken des ländlichen Raumes.

Zur feierlichen Eröffnung war Agrarstaatssekretärin Dr. Carolin Schilde angereist. Sie betonte:    „ Der Anbau von Gurken und Meerrettich ist ein Markenzeichen für die Spreewaldregion und im Verbund mit den Verarbeitungsbetrieben zugleich eine der größten Erfolgsgeschichten der Brandenburger Wirtschaft. Spreewälder Gurken und Spreewälder  Meerrettich sind über die Region hinaus bekannte und begehrte Spezialitäten“.

Zur guten Tradition gehört die Krönung des neuen Gurkenkönigspaares, ehe es mit dem königlichen Aufschlagen der ersten Gurkentonne und der Verkostung der darin befindlichen Sauren Gurken der neuen Ernte für die Festbesucher beginnen kann.

Rund 35.000 Tonnen Gurken sollen in diesem Jahr von den 14 Erzeugerbetrieben und 8 Verarbeitungsbetrieben, die sich zur „Schutzgemeinschaft Spreewälder Gurken“ zusammengeschlossen haben, verarbeitet werden.   Die Europäische Union hat die „Spreewälder Gurke“ und auch den „Spreewälder Meerrettich“ als Spezialität mit dem blauen Siegel: GESCHÜTZTE GEOGRAPHISCHE ANGABE seit 1999 anerkannt.

Text und Foto: Lutz Gagsch

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